TSV Vorbereitung: Duell der Tabellenführer

 
  Zweikampf um den Ball zwischen Daniel Nietzer (SF Dorfmerkingen) und Nico Schmidt (TSV Nördlingen). Stefan Raab und Jakob Mayer beobachten die Szene: Die Rieser gewannen gegen die Württemberger mit 2:1. Foto: Klaus Jais

26. Februar 2018 | von Klaus Jais

Der TSV Nördlingen misst sich mit dem Spitzenreiter der Verbandsliga Württemberg, den Sportfreunden Dorfmerkingen. Er gewinnt durch ein spätes Tor

Auf dem Kunstrasenplatz in Dorfmerkingen standen sich zwei Tabellenführer gegenüber. Auf der einen Seite die Sportfreunde Dorfmerkingen, der Spitzenreiter der Verbandsliga Württemberg, auf der anderen Seite der TSV Nördlingen, die Nummer eins der bayerischen Landesliga Südwest. Die Rieser gewannen durch ein spätes Tor von Philipp Buser 2:1.

Die Rieser, bei denen Florian Lamprecht, Manuel Meyer und Patrick Michel fehlten, standen gut in der Defensive und ließen keine klaren Chancen zu. Sie hatten den nötigen Biss, was sich auch an zwei Gelben Karten gegen Daniel Holzmann und Alexander Schröter festmachen ließ. Holzmann hatte sogar das 0:1 auf dem rechten Fuß, verfehlte aber das lange Eck nur knapp.

Ampelkarte für Daniel Holzmann

Nach 50 Minuten war das Spiel für Holzmann beendet, weil ihm Schiedsrichter Andreas Winter (TSG Abtsgmünd) nach einer Rangelei um den Ball die Ampelkarte zeigte. In der 56. Minute ließ der ehemalige Zweitligaspieler (VfR Aalen) Fabian Weiß seine Klasse aufblitzen und erzielte durch ein gelungenes Strafraumdribbling das Führungstor für die Elf von Trainer Helmut Dietterle. Doch die Elf vom Härtsfeld konnte aus ihrer Überzahl kein Kapital schlagen. Im Gegenteil: In der 70. Minute erzielte Buser mit einem Flachschuss ins lange Eck den Ausgleich. SFD-Torjäger Daniel Nietzer brachte die Kugel nicht an Torwart Daniel Martin vorbei (75.), der auch einen Schuss des Ex-Lauingers Felix Gruber über die Latte lenkte (80.). In der 89. Minute schaltete sich Nico Schmidt ins TSV-Angriffsspiel ein, spielte auf Buser, der mit einem satten Strahl aus 30 Metern den SFD-Torwart schlecht aussehen ließ. Bei der Heimelf hatte der Wemdinger Marco Haller zwar viele Ballkontakte, die entscheidenden Pässe in die Spitze gelangen ihm aber auch nicht.

TSV Nördlingen: Martin; Käser, Schmidt, Dammer, Holzmann, Raab, Mayer, Schröter, Halbmeyer, Buser, Oefele (Bortolazzi, Kaiser, Mozol, Wohlfrom, Wüstner)

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