Bayernliga Süd: Rückblick auf die Saison des TSV

 
27 Tore erzielte Simon Gruber vom TSV Nördlingen und damit die meisten in der Bayernliga Süd. Foto: Klaus Jais (Archivbild)

 

23.05.2026 | Quelle: Rieser Nachrichten (Klaus Jais)

Der TSV Nördlingen beendet die Saison in der Bayernliga auf Platz elf, hat dafür aber mit Simon Gruber den besten Ligatorschützen – der einen Rekord knapp verpasst. Ein Blick in die Statistiken.

Die sechste Saison der Fußballer des TSV Nördlingen in der Bayernliga Süd ist zu Ende. Zeit, um Bilanz zu ziehen und zuschauen, welche Besonderheiten sich im Laufe der Saison ergeben haben.

Die Tabelle: Der TSV Nördlingen wurde – wie schon in den Saisons 2022/23 und 2024/25 – Tabellenelfter mit 44 Punkten und 58:58 Toren in 32 Spielen. Eine bessere Platzierung verspielten die Rieser am Saisonende, als der Klassenerhalt bereits gesichert war und die vier letzten Spiele allesamt verloren wurden.

Die meisten Punkte (27) holten die Nördlinger daheim, 17 waren es auswärts. In der Hinrunde kamen die Rieser auf 21 Punkte, in der Rückrunde waren es 23 Punkte. Beste Heimmannschaft war der TSV 1860 München U21 mit 40 Punkten und nur sieben Gegentoren; drei davon allein bei der 2:3-Heimniederlage gegen den TSV Nördlingen.

Zuschauer und Torschützen: Der TSV Nördlingen hatte bei seinen 16 Heimspielen einen Schnitt von 427 Zuschauern. Erfolgreichster Elfmeterschütze der Liga war Jonas Kronbichler vom SV Kirchanschöring. Bei Simon Gruber vom TSV Nördlingen waren nur zwei seiner 27 Tore Strafstöße. Gruber verfehlte in der Saison nur knapp die Bestmarke der vergangenen zehn Jahre: In der Saison 2017/18 traf Sebastiano Nappo vom SV Heimstetten 28-mal. Nördlingens Torwart Daniel Martin parierte übrigens zwei Elfmeter.

(Gegen-)Tore: Die meisten Tore erzielte Landsberg (79), wo immerhin vier Spieler zweistellig trafen. Der TSV Nördlingen liegt in dieser Statistik mit 58 geschossenen Toren auf Platz 5, torgleich mit dem FC Pipinsried. Die wenigsten Gegentore (26) kassierte der TSV 1860 München, die meisten kassierte Türkspor Augsburg mit 83. Die 58 Gegentore des TSV Nördlingen werden nur von drei Mannschaften überboten: Hauzenberg (64), Türkgücü München (78) und Türkspor Augsburg (83).

Einsätze: Nördlingens Trainer Daniel Kerscher setzte insgesamt 25 verschiedene Spieler ein. Alle 32 Spiele bestritten nur Jens Schüler (2880 Minuten), Simon Gruber (2685 Minuten) und Mario Taglieber (2654 Minuten). 30 Einsätze hatten Alexander Schröter und Daniel Martin. Nur je ein Spiel bestritten Luca Hopfauf und Tom Müller. Nach Minuten hatten Hopfauf (7 Minuten), Luca Lechler (9 Minuten in zwei Einsätzen) und Jonas Wundel (20 Minuten in zwei Einsätzen) die wenigste Spielzeit.

Karten: Die meisten Gelben Karten sahen Mario Taglieber (12), Jens Schüler (10) und Simon Gruber (9). Gelb-Rot sahen nur Alexander Schröter und am letzten Spieltag Mario Szabo. Einziger Rotsünder war Torwart Daniel Martin. In der Fairnesswertung liegt der TSV Nördlingen auf Rang sechs mit 95 Gelben Karten gegen Spieler und vier gegen Offizielle/Trainer, zwei Gelb-Rote (Schröter und Szabo) und eine Rote (D. Martin).

Wechsel: Am häufigsten eingewechselt wurden Jan Reicherzer (18-mal), Thomas Schmid (15), sowie Julian Bosch und Hakki Yildiz (14). Am häufigsten ausgewechselt wurden Bernd Rathgeber, Manuel Meyer (je 13-mal), Gruber (12) und Patrick Högg (11).

Die besten Torschützen der Bayernliga Süd:
27 Tore: Simon Gruber (TSV Nördlingen)
22 Tore: Jonas Kronbichler (SV Kirchanschöring), Raffael Ascher (FC Sportfreunde Schwaig)
19 Tore: Lukas Riglewski (SV Heimstetten)
18 Tore; Cristian Leone (TSV 1860 München U21)
17 Tore: Srdan Ivkovic (TuS Geretsried)
14 Tore: Maximilian Berwein (TSV Landsberg)
13 Tore: Dominique Girtler (SV Heimnstetten), Nico Karger (FC Pipinsried), Markus Gallmaier (SV Schalding-Heining)
12 Tore: Ibrahim Capar (Türkspor Augsburg), Jeton Abazi (TSV Landsberg)

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