U23 Relegation: Bezirksliga-Aufsieg perfekt!

02. Juni 2015 | von Klaus Jais

TSV Nördlingen U23 schlägt den TSV Pöttmes 5:4 (0:0) nach Elfmeterschießen

  
Grenzenloser Aufstiegsjubel der U23 des TSV 1861 Nördlingen. Foto: Klaus Jais  
   



Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte spielt eine zweite Mannschaft (seit dieser Saison U23 genannt) des TSV 1861 Nördlingen in der Fußball-Bezirksliga. In einem spannenden, aber nicht hochklassigen Spiel, gewannen die Rieser vor 900 Zuschauern im Georg-Weber-Stadion in Rain/Lech gegen den TSV Pöttmes mit 5:4 nach Elfmeterschießen. Nach 120 Minuten hatte es keine Tore gegeben, so dass die TSV-ler ihre tolle Bilanz auf 511 Minuten ohne Gegentor ausbauen konnten.

TSV-Trainer David Wittner hatte die gleiche Anfangsformation wie zuletzt gegen den FC Füssen aufgeboten. Die Pöttmeser hatten in den ersten 25 Minuten die besseren Szenen in der Offensive: Dominik Weiß zielte genau auf Torwart Jonathan Ziegler (10.) und Martin Regnet traf wenige Meter vor dem Tor die Kugel nicht richtig. Nicht ganz ungefährlich auch ein Freistoß von Lukas Ziegler, den Torwart Ziegler mit der Faust abwehrte (19.). Die erste vielversprechende Szene der Nördlinger nach 22 Minuten, doch der Schuss von Julian Brandt nach einem Lamprecht-Zuspiel landete in den Armen von Torwart Kevin Baierl. Die erste Hälfte bot insgesamt wenig Strafraumszenen, beide Abwehrreihen standen sicher und was aufs Tor kam war nicht zwingend genug.

Im zweiten Durchgang steigerte sich die Qualität der Chancen. Bereits in der 48. Minute hätte Brandt das 1:0 erzielen können, doch Torwart Baierl rettete zur Ecke. Drei Minuten später versuchte es Brandt mit einem Schlenzer, der das Kreuzeck nur knapp verfehlte. Aber auch Pöttmes hatte durch Oliver Henecka eine gute Kopfballchance, doch Keeper Ziegler hatte seine Finger noch am Leder (53.). Insgesamt hatten die Rieser die besseren Offensivszenen durch Helmschrott (61.), Schröter (65.) und bei einem Höhenberger-Kopfball (69.). Die klarste Gelegenheit hatte freilich Brandt, der an der Fußabwehr des Torwarts scheiterte (75.). Auch bei einem Kopfball von Stefan Klaß fehlte nicht viel und ein Schuss von Lamprecht streifte die Latte (83.). Da auch die Pöttmeser ihre Abspiele in die Spitze zu ungenau platzierten ging es für die Elf aus dem Landkreis Aichach-Friedberg auch im dritten Relegationsspiel in die Verlängerung.

Da hatte dann plötzlich Pöttmes die besseren Szenen. Jürgen Obele prüfte Ziegler mit einem Schuss aufs kurze Eck und köpfte wenig später über die Latte. Schließlich verfehlte Lukas Ziegler nur knapp das lange Eck (105.). Dann hatte auch Pöttmes einen Lattenstreifer durch Benny Wendt (111.) und der eingewechselte Sebastian Brodowski zielte aus vollem Lauf knapp vorbei. Von einem Nachlassen der Kräfte konnte keine Rede sein, weder hüben noch drüben.

Letztlich war aber abzusehen, dass keiner Mannschaft mehr der Siegtreffer gelingen würde, so dass Schiedsrichter Florian Wernz (SpVgg Langerringen, Gruppe Südschwaben) nach 120 Minuten zum Elfmeterschießen bat. Pöttmes begann und gleich den ersten Schuss von Henecka parierte Torwart Ziegler. Es sollte der einzige, der entscheidende Fehlschuss sein, denn alle weiteren Akteure trafen, wobei Nördlingens Keeper Ziegler bei den Schüssen von Lukas Ziegler und Regnet noch die Kugel berührte. Wendt und Weiß verwandelten aber sicher. Bei Nördlingen trafen alle fünf Schützen Mario Bortolazzi, Alexander Schröter, Johannes Höhenberger, Sascha Hof und abschließend Robin Helmschrott.

Nach dem Abstieg von gleich drei Donau-Rieser Bezirksligisten ist der Aufstieg der Rieser für die Region sicherlich wichtig.

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